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Converse

Converse Logo

Die Geschichte des Sportarktikelherstellers Converse begann schon 1908 – mit der Gründung des Us-amerikanischen Sportartikelherstellers in Massachusetts, der heute zu Nike gehört. Doch nun ganz langsam, von Anfang an. Denn mit Sneakern hatte Converse am Anfang noch nichts zu tun. (Unten weiterlesen)



Altes Converse Logo

Altes Converse Logo
Von unbekannt – Originallogo als AI, SVG erzeugt mit AI, Logo, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=4460634

In der Converse Rubber Shoe Company, wie die Firma zuerst hieß, wurden zunächst winterfestes Schuhwerk, dann Gummistiefel mit der Spezialisierung auf Galoschen (Überschuhe aus Gummi zum Schutz der eigentlichen Schuhe). 1917 erkannte die Firma, dass es eine Marktlücke gab und der Basketballschuh Converse All Star kam auf den Markt. Der Name blieb bis heute gleich. So kam es, dass das typische Quietschen der Schuhe Teil eines jeden Basketballspiels wurden.
Erst 1923 wurde das Gummiabzeichen mit der Unterschrift der Basketball-Legende Chuck Taylor kreiert. Schnell nannte man die „All Stars“ umgangssprachlich „Chucks“. Sie gehören mit über 600 Millionen verkauften paaren zu den erfolgreichsten Schuhen überhaupt.
Klassische All Stars in dunkelblau

Klassische All Stars in dunkelblau
Von Hadley1978 in der Wikipedia auf Englisch – Übertragen aus en.wikipedia nach Commons., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1558769


Doch auch beim Badminton spielte Converse mit, indem Jack Purcell, ein (damals) berühmter Badminton-Star 1935 einen Wettkampfschuh für seinen Sport entwarf.
Selbst während des Krieges blieb Converse nicht untätig und unterstützte 1942 die USA mit dem Fliegerstiefel A6 Flying Boot.
Der erste flache Sneaker, die niedrige Version des „All Stars“ wurde 1966 entwickelt und Oxford genannt. Heute werden diese Schuhe mit „Converse Ox“ abgekürzt und sind nach den „All Stars“ die Sneaker, die Converse auch heute noch sehr gut verkauft. Sie gibt es als Halbschuh aus Canvas Stoff, einfarbig und mehrfarbig bedruckt oder aus hochwertigen Stoffen, oder auch als Slip-On-Variante ohne Schnürsenkel und als Leder Chucks aus Glatt- oder Wildleder. Schnell entwickelte er sich zum bevorzugten Schuh der Profi-Basketballer und spiegelt das „Westcoast-Lebensgefühl“ dieser Zeit wieder. Mittlerweile werden die „flachen“ Chucks fast mehr verkauft als der Hi-Top Sneaker „All Star“.
Doch Converse kann mehr als nur Sneaker. Mit der Reihe „One Star“ bringt Converse neben den Jack Purcell-Schuhen nun auch Winterschuhe und Stiefel heraus.
Doch der Konzern meldete 2001 Konkurs an, woraus regelrechte Hamsterkäufe stattfanden und einige „Chucks“ nicht mehr leicht zu bekommen waren. 2003 übernahm Nike das Unternehmen für umgerechnet 305 Millionen Euro.

(Quellen: http://www.converse.com/de/de/%C3%BCber-uns/about-us.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Converse)